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Berichterstattung beendet!


05.08.2002 10:28:12
Eine Zusammenfassung vom Subart-Team


04.08.2002 13:28:58
Union punktet bei Chaostagen


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Münchener Polizei zufrieden


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Chaos-Tage erfolgreich verhindert


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Chaos Tage in Essen


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Chaos-Tage Essen: Bier und Urin


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Keine Krawalle in München


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Störer behindern Berichterstattung


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Essen: Chaoten pausieren


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05.08.2002 22:53:16
Berichterstattung beendet!
Weitere Texte werden auf dieser Seite nicht mehr veröffentlicht! In den nächsten Wochen werden wir die gesammelten (nicht alle, aber schon eine ganze Menge) Medien-Bericht zum den Chaos-Tagen 2002 hier auf die Seite stellen. So kann sich jeder noch einmal genau anschauen, wie die Journalisten mal wieder alles und jeden wunderbar durcheinander gebracht haben.


05.08.2002 10:28:12
Eine Zusammenfassung vom Subart-Team
Ein Sub@rt.info-Team (http://subart.info) war am Wochenende als "guter Punker, böser Punker" in München unterwegs, um ganz bewusst die Orte der Repression aufzusuchen, und um zu beweisen, dass es sich hier die ganze Zeit um eine realsatirische Absicht handelte.


04.08.2002 13:28:58
Union punktet bei Chaostagen
Nachdem das zu Grunde liegende Konzept in den ersten Anläufen (Danzig, Königsberg) fälschlich als gescheitert betrachtet worden war, konnte an diesem Wochenende die "Festung München" (Bild-Zeitung) dem Ansturm der Punks und Chaoten trotzen. Statt Bier und Bambule gab es Sonne und Sommerschlussverkauf. Zum großen Schrecken der Punks könnte sich herausstellen, dass ausgerechnet sie das Zünglein an der Waage für den Wahlsieg der Union bei den kommenden Bundestagswahlen sein könnten.


04.08.2002 12:23:22
Münchener Polizei zufrieden
Durch die gute Zusammenarbeit von Stadt und Polizei ist es am Wochenende nicht zu den befürchteten Ausschreitungen gekommen. In einer abschließenden Pressekonferenz äußerte sich die Münchener Polizei sehr zufrieden über den Verlauf der so genannten Chaos-Tage.


04.08.2002 11:47:49
Chaos-Tage erfolgreich verhindert
Immer wieder erreichen uns Mails, in denen Bürger der Münchener Polizei danken. Das Chaos hatte in München keine Chance. Die Polizeibeamten haben gute Arbeit geleistet. "München hat sich erfolgreich gegen die Chaoten zur Wehr gesetzt."


04.08.2002 10:46:27
Chaos Tage in Essen
Die Stadt Essen zeichnet sich durch eine Innenstadt aus, die aus Geschäften und einigen größeren viereckigen Betonplätzen besteht. Nach Geschäftsschluss kommt eine friedhofsähnliche Ruhe über die City, man fragt sich, ob hier überhaupt Menschen leben. Insofern verwundert, dass die Punk-Szene sich nicht Bochum oder Düsseldorf, sondern ausgerechnet diesen Friedhof für ihr Treffen ausgesucht hat. Allein ein paar Überlebende im gegenüberliegenden Cafe Extrablatt versuchten den Eindruck zu erwecken, die Chaostage Essen hätten ein Publikum.

Nachdem sich mittags die ersten als Punks getarnten Schulkinder hippiemäßig (remember "Sit In"?) auf dem Kennedyplatz niederliessen, kamen ein paar als Polizistinnen getarnte Kindergartenpädagoginnen und erklärten, dass man sich bitte 10 m weiter wegsetzen möge, damit die zwei Schausteller, deren Kinderkarussels sich trostlos auf dem als Einkaufszone getarnten Friedhof drehten, keine Umsatzeinbußen erleiden. Die drei als Kinder getarnten Kleingespenster auf dem Karussell nahmen die Punks allerdings gar nicht wahr, sie hielten sie wohl für andere Kinder.

Aber die Punks nahmen ganz lieb Platz. Ich als nonkonformistischer Altpunk (auch: Althippie) verlangte lautstark nach Punk-Musik und schlug die Sex Pistols oder Clash vor. Aber niemand schien diese Worte zu kennen. Nur ein alkoholabhängiger norddeutscher Schläger mit Heavy Metal T-Shirt kam auf mich zu und forderte mich im Kontroletti-Fascho-Tonfall auf, mein Maul zu halten. Wäre die Polizei nicht präsent gewesen, hätte er seine faschistoide Gesinnung mit Schlägen entäußert.

Lustig war dann noch das Bierdosenwerfen, eine Art Schneeballschlacht mit Blech.



03.08.2002 23:13:31
Chaos-Tage Essen: Bier und Urin
Die Chaos-Tage in Essen verliefen im Bier und Urin am Kennedyplatz. Nicht viel passierte, noch weniger gibt es zu berichten. Schadensbilanz: Ein Fenster und ein verhafteter Punk am Samstag. Sonst keine weiteren Einsätze der Polizei. In Spitzenzeiten waren ca. 200 Punks hauptsächlich aus dem Ruhrgebiet hier. Man saß zusammen, trank Bier und gröhlte. Von Chaos keine Spur, das ganze mutete eher an wie ein gemütliches "Punx Picnic". Die Polizei war zwar teils genervt, wurde aber nie aktiv, ausser beim Verteilen der Müllsäcke. Brav räumten die Bunthaarigen ihren Dreck auch weg. Die befürchtete Massenschlägerei mit den berüchtigten RWE-Hooligans blieb auch aus, obwohl es Gerüchteweise immer wieder Ansammlungen dieser Herren gab. Die Angaben über deren Zahl sind aber vage und variieren zwischen 30 und 2000 (!) Hools. Kurzer Höhepunkt: Ein schmissiger Jungliberaler parkte mit seinem blau-gelben "18%"-SMART direkt am Ort des Geschehens, wurde dann aber zu seiner eigenen Sicherheit des Platzes verwiesen. Zitat des Tages eines Polizisten: "Polizeiliche Maßnahmen sind keine Gewalttaten!"


03.08.2002 17:58:21
Keine Krawalle in München
Laut Meldungen verschiedener Medien, sind die so genannten Chaos-Tage in München bislang ohne Randale geblieben. Es heißt, dass ca. 90 Personen in Gewahrsam genommen worden sind. 400 Punks seien mit Platzverweisen der Stadt verwiesen worden, 200 weitere Jugendlich konnten schon auf den Zufahrtswegen gestoppt werden.


03.08.2002 12:42:35
Störer behindern Berichterstattung
Am Freitag kam es immer wieder zu gezielten Störaktionen auf unser Info-Telefon. Unsere Redaktion hatte eine Nummer eingerichtet, unter der aufmerksame Bürger die Aktionen der Punks und eventuelle Verbrechen offenlegen konnten. Doch offensichtlich versuchten unzählige Chaoten die Leitung zu blockieren. Drohanrufe, ständiges Anrufen und wieder Auflegen, Beschimpfungen und Beleidigungen gestalteten die Arbeit unserer Mitarbeiter und die Berichterstattung als sehr schwierig.


03.08.2002 11:53:39
Neue Lesermail dokumentiert
Eine neue Mail ist unter der Rubrik "chaos mails" nachzulesen und dokumentiert.


03.08.2002 11:50:55
Weiter ruhig in München
Laut Agenturmeldungen ist der befürchtete "Sturm auf München" ausgeblieben. Bis zum Vormittag seien 10 Personen festgenommen worden. 88 Personen sind in Gewahrsam der Polizei.


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